Download PDF by Michael Trimmel: Angewandte und Experimentelle Neuropsychophysiologie

By Michael Trimmel

ISBN-10: 354052892X

ISBN-13: 9783540528920

ISBN-10: 3642758924

ISBN-13: 9783642758928

Das Buch behandelt die biologischen, technischen und experimentellen Grundlagen der Hirnpotentialforschung, zeigt eine Reihe von Analysemethoden (Frequenzanalysen, evozierte Potentiale) auf und gibt eine Übersicht über bekannte Kennwerte (z. B. Alphaaktivitäten, P300, Bereitschaftspotential, D.C. shifts). Es zeigt exemplarische Anwendungen der Neuropsychophysiologie in der Persönlichkeits- und Streßforschung, Zusammenhänge mit Intelligenz und Konzentrationsleistung sowie Anwendungen in der Legasthenieforschung, der Neurotoxikologie und der Umweltforschung. Das Buch ist einerseits eine Übersichtsarbeit, enthält andererseits aber auch neueste Forschungsergebnisse des Autors.

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Rowland & Anderson, 1971), wird davon ausgegangen, daß langsame ereigniskorrelierte Potentiale, wie die CNV, postsynaptische Potentiale in den Pyramidenzellen ref1ektieren. B. B. B. Fuster, 1980), auf eine Depolarisation der Dendriten, was bereits von Goldring, O'Leary und King (1958) vorgeschlagen wurde. In thalamischen Ableitungen (Rebert, 1973; Yingling & Skinner, 1975) wurde ebenfalls eine vennehrte Erregungsaktivität während negativer Potentiale und eine venninderte Aktivität während positiver Potentiale festgestellt.

B. N14) wurde aber auch ein klarer Zusammenhang mit Aktionspotentialen gezeigt. Kannos, Molnar, Csepe, Winkler und Grinchenko (1986) beschrieben BIOLOGISCHE GRUNDLAGEN 21 ebenfalls emen direkten Zusanunenhang zwischen Spikeaktiuität und der Negativität im "frühen" exogenen evozierten Potential, und daß die (mit einer mittleren Latenz) nachfolgende Positivität von einer reduzierten Spikeaktivität begleitet war. Für mittel- und langlatente ereigniskorrelierte Potentiale wird angenommen, daß sie die exitatorischen und inhibitorischen postsynaptischen Potentiale bzw.

Die Anwendung der Mittelungstechnik ("signal averaging") besteht darin, daß das ereignisbegleitende Signal oftmals unter identischen Bedingungen abgeleitet und anschließend das (arithmetisch) gemittelte Signal errechnet wird. B. das ereigniskorrelierte oder oft auch evozierte Potential genannt) sich von Durchgang zu Durchgang nicht ändert und weiters, daß das Hintergrundrauschen den Erwartungswert Null hat und unabhängig vom Wiederholungsdurchgang ist. Im Falle des ereigniskorrelierten Potentials im EEG bedeutet das, daß sich dieses von Reizdarbietung zu Reizdarbietung nicht ändert und das sogenannte Hintergrundrauschen (die "spontane" EEG-Aktivität) - während der oft zahlreichen Durchgänge ebenfalls keinen systematischen Variationen unterliegen dürfte.

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Angewandte und Experimentelle Neuropsychophysiologie by Michael Trimmel


by Robert
4.0

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